Morgenroutine. Morgens im Bett mit Zahnbürste, einem Hund und einem Buch.
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Morgenroutine – 5 Tricks für deinen perfekten Start in den Tag!

Zuerst erschaffen wir unsere Gewohnheiten, dann erschaffen sie uns.

– John Dryden –

Dopaminausschüttung und Wachmacher: 5 Tipps für ein besseres Leben!

Du hast Schwierigkeiten morgens aus dem Bett zu kommen? Kenne ich zu gut! Erstmal mindestens fünf mal auf den Snooze-Button hauen, im Halbschlaf zur Kaffeemaschine schlurfen, die ersten Nachrichten auf dem Handy lesen und in die Dusche fallen, wer kennt das nicht?

Dabei liegt soviel produktives Potential in den ersten Stunden deines Tages. Wusstest du, dass der Morgen für viele die beste Zeit zum Arbeiten ist? Man mag es kaum glauben, aber wir sind morgens nicht nur ausgeruht, sondern auch besonders konzentriert und arbeiten dadurch effizienter.

Gute Laune, Frische und positive Energie – mit der richtigen Morgenroutine hebst du deine Stimmung und startest ausgeglichen und ganz ohne Stress in den Tag. Stell dir vor, dass du – ja, DU! – demnächst freiwillig um fünf Uhr morgens aufstehst. Undenkbar? Glaub mir, es macht süchtig! 🙂

FOKUSSIERT! BEWUSST! ENTSPANNT!

1. Vorbereitung

Eine gute Vorbereitung ist alles! Fängt dein Morgen gehetzt an, fehlt im Alltag oft die nötige Ruhe. Manchmal reicht es schon, den Wecker zehn Minuten früher zu stellen. Werde dir bewusst wie viel Zeit du morgens benötigst – und nimm dir diese Zeit!

Viele erfolgreiche Menschen bereiten sich am Vorabend auf den nächsten Morgen vor. Das hat einen ganz bestimmten Grund: Sie wissen, dass wir am Tag nur eine begrenzte Menge an Willenskraft und Entscheidungsfähigkeit haben.

Musst du morgens bereits viele Entscheidungen treffen, ist der Puffer für deinen Tag bereits aufgebraucht. Dein Hirn verbraucht enorm viel mentale Energie und es fängt schon beim Drücken der Snooze-Taste an! Kennst du das Gefühl nach einem anstrengenden Arbeitstag nur noch auf die Couch fallen zu wollen? Das liegt daran, dass du eine Ladung Entscheidungen hinter dir hast!

Deshalb solltest du dir deine Energie morgens sparen und überflüssige Entscheidungen vermeiden. Entscheide zum Beispiel schon am Abend vorher, welche Kleidung du tragen willst. Ich meine, wie oft stehen wir vor dem Kleiderschrank und haben nichts anzuziehen? Diesen Struggle kannst du dir morgens ganz einfach sparen, indem du dir die Klamotten am Vorabend aussuchst.

Deine Entscheidungen am Morgen zu minimieren ist ein ganz wertvoller Tipp, den du durch eine gute Vorbereitung ganz einfach ändern kannst! Steve Jobs trug nicht umsonst jeden Tag dasselbe Outfit 🙂

Auch die unmittelbare Umgebung wirkt sich bei vielen auf ihr Innenleben aus. Sorge deshalb dafür, dass deine Schlafumgebung ordentlich ist und du dich in ihr wohl fühlst. Das beruhigt dich während deiner Morgenroutine und du vermeidest so Reize und Gedanken, die sich ums Aufräumen drehen.

2. Handy Verbot!

Ertappst du dich auch morgens direkt mit der Hand am Smartphone? Finger weg! Bei deiner Morgenroutine soll es um DICH gehen. Handy, Laptop und Fernsehen sind lediglich Ablenkungen. Du verlierst den Großteil deiner Zeit mit Facebook, Instagram, E-Mails & Co. – Es ist viel zu schade den Tag direkt mit Nachrichten aus der Tagesordnung zu verbringen. Das kann doch nur schiefgehen! Die eine oder andere Nachricht wird dich sicherlich nicht in top Laune bringen.

Deshalb mein Tipp: Um erst gar nicht in Versuchung zu kommen, stell dir einen ganz normalen Wecker. Weißt du noch? Der, der so richtig laut und penetrant klingelt 🙂 Glaub mir, dann stehst du auf! Wenn du trotzdem nicht ohne dein Handywecker kannst, dann stell zumindest auf Flugmodus – So vermeidest du die Nachrichtenflut am Morgen. Also bleib offline und starte so achtsamer deinen Tag – ganz bewusst und ganz bei dir! Die ersten 2 Stunden gehören zu 100% dir und deiner Familie.

3. Dankbarkeit

Schalte dein Bullshit-FM aus! Denkst du morgens schon an die Aufgaben auf die du so gaaar keine Lust hast? Ein Gedanke nach dem anderen schwirrt durch deinen Kopf. Du denkst an das was gestern war und was heute noch alles schief laufen kann. Das ist BULLSHIT! Du bist nicht deine Gedanken, trotzdem hast du am Tag über 6000 davon. Blöd, wenn ein Großteil davon negativ ist, oder?

Du kannst dir die Situationen in deinem Leben nicht schnitzen, aber du kannst die Einstellung schnitzen, die zu den Situationen passt.

– Zig Ziglar –

Stell dir die richtigen Fragen! Nimm dir ein Notizbuch, ein Schmierblatt, ein hübsches Tagebuch – völlig egal was, aber schreib dir drei Dinge auf, für die du dankbar bist und setzt dir ein Tagesziel! Starte deinen Tag mit positiven Gedanken. Lächle! Denk an die Dinge und Personen in deinem Leben, die du schätzt und werde dir bewusst, wie wertvoll dein Leben ist.

Und damit du eine Ausreden mehr hast, hier ist dein persönliches Ritual für jeden Morgen. Downloaden, ausdrucken und morgen früh direkt ausfüllen!

DOWNLOAD DANKBARKEIT RITUAL

Hier kannst du dir anschauen, wie es ausgefüllt aussehen kann:

Jussis Ritual

Wenn du dir hierfür nur drei Minuten Zeit nimmst, wirst du merken, was für ein positiver Einfluss die Gedanken auf dich haben. Glück ist erlernbar!

Werde dir bewusst was heute deine wichtigsten Aufgabe sind. Welches Ziel willst du erreichen? Stell dir diese Frage, schreib dir deine Ziele und Gedanken für den Tag auf. Es wird dir helfen sich auf das Wesentliche zu fokussieren. Setzte den Fokus auf Gelegenheiten und nicht auf Hindernisse! Deine Ziele müssen nichts weltbewegendes sein. Die Hauptsache ist, dass du sie wirklich umsetzten kannst.

Wie man den Tag startet, so wird er oftmals auch. Deshalb nichts wie ran an die Dankbarkeit! Starte deinen Tag PROAKTIV mit Dankbarkeit und einem Ziel vor Augen – und nicht reaktiv mit Handy in der Hand. Lass dir deinen Morgen nicht von den Leben anderer verfärben, sondern nimm dir die Zeit für dich. Das macht so einen großen Unterschied!

4. Bewegung

Sportliche Morgenroutine: Ein Mädchen läuft mit ihrem Hund auf der Straße.

Du denkst bestimmt gerade: „Dafür habe ich doch keine Zeit!“ Dazu sage ich nur: „Bullshit! Fünf Minuten hast du!“. Nein,… jetzt mal im Ernst: Nimm dir die Zeit für etwas Bewegung. Du musst ja nicht gleich morgens einen Marathon laufen 🙂

Bewegung gehört für einen richtig guten Morgen einfach dazu. Mit gezielten Übungen bringst du deinen Kreislauf in Schwung und stärkst deinen Körper – vor allem auch deinen Rücken. Wir wissen alle, wie viel Schaden wir unserem Rücken durch das tägliche Sitzen im Büro zufügen.

Hand aufs Herz: Wie geht es deinem Körper? Naaa….verträgt er vielleicht etwas mehr Bewegung und Flexibilität??

Schau dir dazu gerne mein YouTube Video an. Darin erzähle ich alles Rund um Yoga, Joggen und Meditation. Bewegung spielt in meiner Morgenroutine eine große Rolle. Ich habe gemerkt, dass es mir nach der Arbeit schwer fällt und mir die Kraft und Motivation für Sport fehlt. Morgens gibt es mir Frische, Energie, Fokus und den gewissen Kick. Einfach alles!

Egal ob du joggst, mit dem Hund spazieren gehst, Yoga machst, zur Arbeit radelst oder die Kinder zu Fuß zur Kita bringst: Bewegung sollte ein fester Bestandteil deiner Morgenroutine sein. Es muss nicht gleich die schweißtreibende Sporteinheit sein. Fang mit 10 Minuten Yoga oder Dehnübungen an. Du wirst merken, wie gut es sich anfühlt deinen Körper morgens so zu wecken 🙂

5. Wasser tanken & gesundes Frühstück

Vitamine und Wasser für den letzten Kick!

Natürlich zwingt dich niemand zum Frühstücken. Ich kenne es von mir nur zu gut. Ich frühstücke fast gar nichts! Wichtig ist, dass du hydriert bleibst. Trinken kurbelt deinen Stoffwechsel an. Besonders, wenn du morgens Sport machst, sollten mindestens 250ml Flüssigkeit zu deiner Morgenroutine gehören – und damit meine ich nicht Kaffee.

Ich habe zum Beispiel immer eine Flasche Wasser am Bett und noch bevor ich aufstehe, trinke ich einen großen Schluck. Anschließend koche ich meinen lieblings-Yogi Tee und esse einen Apfel. Fertig!

Auch die Zubereitung deiner Speise kann zu einem Teil deiner Routine werden. Eine Zeit lang habe ich mir jeden Morgen ein grünen Smoothie zubereitet. Ich weiß gar nicht, warum ich das jetzt nicht mehr mache. Wird wieder in die Routine integriert 🙂

Siehe es als Belohnung! Belohn dich ruhig mit einem leckeren Frühstück, Kaffee oder Tee. Schließlich hast du an diesem Morgen schon viele tolle Dinge geschafft. Nimm dir die Zeit für ein gutes Frühstück und genieß die Ruhe. Vielleicht liest du währenddessen noch einige Zeilen in einem guten Buch oder deiner Lieblingszeitschrift bevor du wieder in die digitale Arbeitswelt hineintauchst.

Und jetzt ab in die Dusche, aufhübschen und BÄÄM! Geiler Tag!

NO MORE STRESS

Schon ein neues Ritual kann deinen gesamten Tagesablauf ändern! Fakt ist: Menschen lieben Gewohnheiten. Wie oft hast du dich schon gefragt – Wie bin ich denn nach Hause gekommen? Es ist ein Phänomen, wie routiniert wir sind und wie sehr wir Gewohnheiten lieben. Das ist dasselbe mit dem Rauchen: reine Gewöhnungssache – das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Sobald du eine Morgenroutine in deinen Tagesablauf integrierst, wird sie deinen Tag beflügeln und deine Stimmung und Energie heben. Dein Arbeitstag wird wesentlich kraftvoller beginnen, dein Wohlbefinden und deine Leistungsfähigkeit steigt. Du wirst merken, dass du damit jeden Tag zu einem besonderen machst und mit deiner Power und guten Laune alle anderen ansteckst!

Es bedarf zunächst Disziplin, aber spätestens nach 30 Tagen dürfte deine Routine zur Gewohnheit werden und du kannst gar nicht mehr ohne!

Ich wünsche dir ganz viel Spaß bei dem Erstellen deiner eigenen Morgenroutine. Fange klein an und ändere zunächst eine Sache. Schreibe mir gerne in den Kommentaren oder bei Instagram über deine Erfolge und Taten. Ich bin gespannt, wie viel Einfluss deine neue Routine auf dein Leben hat. Fang noch heute damit an – Sei PROAKTIV und just do it 🙂

Eine Infografik mit 5 Tipps für eine Morgenroutine.

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte, achte auf deine Worte, denn sie werden Taten, achte auf deine Taten, denn sie werden Gewohnheiten, achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.

– Talmud –

Authentic, Active and passionate! I love to spend time outside, especially with my lovely dog Barney. I try to eat healthy, stay healthy and live healthy - I try my best :-)

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